Schon frühzeitig entdeckten die Menschen, dass man mithilfe Kälte und Minusgraden seine Lebensmittel nachhaltig frisch halten kann um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu essen und bis dahin seinen Proviant zu lagern. Der Wissenschaftler Clerance Birdseye entdeckte bei seinen Entdeckungsreisen zwischen 1915 und 1922 bereits wie Eskimos ihr Erbeutetes im Freien bei Wind und tiefsten arktischen Temperaturen der Kälte freisetzen um frisch zu bewahren. Diese Handlungsweise hat sich bis jetzt durchgerungen. In Deutschland steigt gleichbleibend die Nachfrage nach Tiefkühlkost und jeder Bundesbürger isst im Schnitt circa 40 Kilogramm jährlich.
Gemäß Birdseyes Beobachtungen, machten sich die Amerikaner an die Entwicklung eines Schockfrostsystems und brachten schon 1930 den ersten Gefrierschrank für den Handel auf den Markt. Birdseye erkannte auch, dass man die Esswaren auch bei geringeren Temperaturen kalt halten konnte als den Arktischen und so etablierte sich die Norm durch, dass 0 Grad Fahrenheit die optimale Temperatur ist. In Celsius gerechnet beträgt diese – 18 Grad und ist gleichfalls in Europa mittlerweile zur Richtlinie geworden.
Gefrierschrank oder Gefriertruhe – was ist die bessere Entscheidung?
Bei der Wahl zwischen Gefrierschrank oder Gefriertruhe sollten Sie den eigenen Bedarf kennen. Haben Sie ausreichend Freiraum in der Küche oder sogar Raum im Kellergeschoss, so können Sie sich für die Gefriertruhe festlegen, da diese sehr platzreich ist, allerdings auch jede Menge Raum für Nahrung bietet. Ein Gefrierschrank kann ebenso in den größten Fällen in die Kochstube, wenngleich das Platzangebot dabei keinesfalls vergleichsweise so üppig ist. Alles hängt selbst davon ab, wie oft Sie shoppen gehen oder wie weit der nächste Einkaufsladen weg ist. Häufig ist dabei das Eisfach im Kühlschrank genug, da man onehin häufig shoppen geht und somit auf Tiefkühler oder Gefriertruhe verzichten kann, somit auch auf die dadurch mitherkommenden Stromkosten, die bei Gefriertruhen summa summarum höher liegen als bei Schränken.
Designrevolution
Um die Tiefkühlschränke für die Gesellschaft hübsch herzustellen, haben die Designer in den letzten Jahren fortlaufend am Schein derselben gepfeilt. Moderne bunte Formen versprechen auch höhere Absatzzahlen bei Kunden. Um denen einen Extranutzen zu bieten, haben verschiedene Fertiger auch Plasmafernseher in deren Geräte integriert, damit die Besitzer ihre Serien oder TV-Koch-Duelle beim Kochen schauen können. Andere jedoch legen Wert auf Retrodesigns aus den Sechzigern oder Siebzigern. Diese Schränke haben das allgemein bekannte Präsenz aus betagten amerikanischen Blockbustern: pure Nostalgie also. Ein weiterer Mehrwert für die Käufer ist auch jener im Schrank eingesetzte Kalender anhand diesen man exakt festlegen kann wie lange Zeit unterschiedliche Nahrungsmittel haltbar sind.
Beim Kauf auch auf die Umwelt Acht geben
Sobald man vor der Selektion steht, sollte man einen Blick auf die Energieeffizienz werfen. Geraten werden Apparate mit einem Aufdruck A+ oder A++. Mittels richtiger Kombination aus benötigter Dimension und Energieklasse ist es möglich mitunter deutlich Energie und Bares sparen. Zu bombastische Apparate, die nicht 100 % genutzt werden, fressen zwecklos Saft, verpesten das Ökosystem und trüben die Geldbörse ungemein. Somit: Augen auf beim Gefrierschrankkauf – das ist gut für die Umwelt und Geldbörse.